Archive for the ‘Technik News’ Category

Prototyping und der Umweltschutz

November 17, 2010 - 9:46 am No Comments

Umweltschutz ist ein wichtiges Schlagwort, dass sich immer mehr Unternehmen auf ihre Fahnen schreiben, um die Welt auch für die zukünftigen Generationen zu erhalten und die Natur vor weiteren Schäden und Umweltbelastungen zu schützen. Um dies zu verwirklichen, ist man bestrebt immer bessere Verarbeitungsmöglichkeiten und umweltfreundliche Herstellungstechniken zu entwickeln. Hierbei spielt auch das Prototyping oder genauer das Rapid Prototyping eine wichtige Rolle, ist es doch eine gute Möglichkeit schnell und effizient Prototypen bestimmter Bauteile oder Elemente herzustellen. Bei diesem speziellen Fertigungsverfahren werden vorhandene CAD-Daten ohne manuelle Umwege direkt in die gewünschte Form des Werkstückes umgesetzt. Hierfür bedarf es nicht nur eines speziellen Modells, eines geeigneten Werkmaterials und in der Regel eines exakt arbeitenden Lasers, sondern auch einer Datenschnittstelle wie dem STL-Format.

Die Daten des Prototyps werden so verarbeitet, dass der Laser aus dem geeigneten Werkmaterial wie Kunststoff oder Metall die individuelle Form des Prototyps herausarbeitet. Dieser Umformungsvorgang läuft ohne manuelle Hilfe komplett automatisch ab und benötigt nur eine überschaubare Zeitspanne.

Auf diese Weise wird der Entwurf beispielsweise eines umweltfreundlicheren Herstellungsverfahren durch effizientere Maschinen mit hochentwickelten Bauteilen schnell von einem am Computer generierten CAD-Modell ein anfassbarer und in seiner Funktionsweise testbarer Prototyp. Mit diesem lassen sich verschiedene Tests und Untersuchungen vornehmen, um das Bauteil zu vervollkommnen und es so aufzubereiten, dass es in Serie produziert werden kann.

Prototyping ist in allen Bereichen einsetzbar, die vor der Fertigung des eigentlichen Werkstückes einen Prototyp zu Testzwecken oder auch zur Projektvorstellung benötigen und diese reichen somit von verschiedenen Design-Bereichen wie Architektur oder Kunst bis hin zur Medizin oder dem innovativen Industriedesign.

Shoppen mal anders: Online shopping

Oktober 4, 2010 - 9:35 am No Comments

Gebt es zu, wer hat nicht schon mal die eine oder andere Kleinigkeit, Buch, DVD oder Schuhe im Internet geshoppt? Online Shopping ist immer mehr auf dem Vormarsch und wer das bestreitet, der lebt hinter dem Mond. Es gibt auch immer mehr Onlineshops, die sich auf bestimmte Kleidungsstücke, Style und Zielgruppen spezialisiert haben und ein umfangreiches Angebot an bestimmten Kleidungsstücken, Accessoires und weiteren nützlichen und tragbaren Textilien anbieten.

Mag der eine oder andere noch ein paar Bedenken beim Shoppen im Internet haben, sei ihm doch gesagt, dass dies ganz einfach ist und bequem von zu Hause aus absolviert werden kann. Alles was man dazu benötigt, ist ein Computer mit Internetzugang und eine ungefähre Vorstellung von dem neuen Kleidungsstück, das man erwerben möchte. Dann kann man entweder explizit danach suchen oder sich bei der Recherche Zeit lassen und in verschiedenen Onlineshops stöbern.

Auch die größeren Versandhäuser mit einem eigenen Onlineshop oder die großen Bekleidungsketten mit integrierten Onlineshop mögen eine gute Idee für die Suche nach einem neuen passenden Kleidungsstück sein oder auch ein Textilgroßhandel, der sein umfangreiches Sortiment auch für Privatkunden im Internet präsentiert.

Hat man ein passendes Oberteil, eine Hose, ein Shirt oder etwas ähnliches im betreffenden Shop ausgewählt, kann man es mit wenigen Klicks in den Einkaufskorb legen und zur Kasse gehen, natürlich sollte nicht vergessen werden, die richtige Größe und die gewünschte Farbe auszuwählen. Generell bekommt man das bestellte nach wenigen Werktagen auf dem postalischen Wege zugesandt, sodass man es anprobieren und sich darin stylen kann. Und sollte man doch einmal bei der Größe danebengegriffen haben, kann man von dem Umtauschrecht Gebrauch machen, sodass es eigentlich kaum Unterschiede zum Einkauf in Geschäften gibt, nur den, dass man nicht vor die Tür muss und sich nicht die Füße auf der Suche nach einem neuen Outfit wund läuft.

Apple kennt keine Gnade

April 29, 2010 - 9:14 am No Comments

Gerade erst wurde der Skandal um einen Apple-Mitarbeiter laut, der das neue iPhone verloren hatte. Nun kommen neue Methoden der Firma mit dem berühmtesten Apfel der Welt ans Licht und so langsam wird es peinlich. Gray Powell steht zwar im Zentrum der Schmach, doch viel schlimmer ist es, dass es zu diesem Skandal hätte gar nicht kommen müssen, wenn Apple sich nicht so in die Geheimhaltung seiner Produkte verbeißen und mehr Personal an die eigene Servicehotline setzen würde.

Der neuste Skandal von der Applefront dreht sich um das iPad. Ein Techniker sei gefeuert worden, weil er das falsche iPad 2 Minuten bei der offiziellen Präsentation zeigen ließ. Doch dem nun Arbeitslosen zugunsten sollte erwähnt werden, dass es sich hierbei um eine Lappalie handelte. Denn der Fehler lag lediglich in dem Unterschied zwischen WLAN- und 3G-Modell. Tja, manchmal können 2 Minuten schon über die berufliche Zukunft entscheiden. Doch damit nicht genug. Apple gilt schon als „Fort Knox der Tech-Branche” wenn es um die Geheimhaltung geht. Und so kennt Apple keine Gnade für seine Mitarbeiter. Obwohl sich die Geschäftsleitung über menschliche Fehler bewusst sein sollte – wird eine genaue und präzise Programmierung der Arbeitsabläufe erwartet. Dabei ist der Fall Gray Powell und dem verpassten Anruf auf der Servicehotline, das perfekte Beispiel dafür, dass Apple selbst Fehler unterlaufen, die mit einem besseren Management hätten vermieden werden können. Und so lässt sich auch ein Manko feststellen. Schließlich kommt „Servicehotline“ von „Service“ – und der fällt bei Apple wohl eher mager aus. Auch was den Umgang mit den Mitarbeitern angeht. In jeder Firma gibt es schwarze Schafe, doch bei Apple kommen die gleich zum Schlachter. So kann man auch davon ausgehen, dass Gray Powell seinen Job bei Apple bald los sein wird. Doch vielleicht lenkt Apple noch ein und gesteht sich selbst auch mal Fehler ein, anstatt immer seine Mitarbeiter für alles verantwortlich zu machen. Und vielleicht lernt Apple auch daraus, beim nächsten Mal einfach ans Telefon zugehen, wenn der Finder eines iPhone-Prototypen bei der Servicehotline anruft.

Das wird derzeit auch von lustigen Trittbrettfahrern geprüft. So ist es ein Spaß bei der Apple-Servicehotline anzurufen und über verlorene iPhones 4 zu berichten.